Sehenswürdigkeiten, Museen
Der Kreml, oder „Detinez’’, wie er im Altertum genannt wurde, war immer den Herzen und das Kern der Stadt. Zum ersten Mal wurde der Kreml in Chroniken im Jahre 1044 erwähnt.
Die älteste Steinkathedrale Russlands wurde in Jahren 1045-1050, während der Regierung des ältesten Sohnes von Jaroslaw dem Weisen, Wladimir, gebaut.
Das Denkmal steht mitten im Kreml. Das ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Nowgorods. Der Gründung des russischen Reiches zu Ehren wurde das Denkmal im Jahre 1862 errichtet. Seine Errichtung bestätigte eine grosse Rolle der Stadt in der Entwicklung des russischen Staates und der russischen Kultur.
Das Museum wurde am 4. Mai 1865 gegründet. Der Gründer war Nikolai Gawrilowitsch Bogoslowski – Priester, Wissenschaftler, Archäologe, Sekretär des Nowgoroder Gouvernementsausschußes für Statistik.
Zum erstenmal war die Glockenwand der Sophien-Kathedrale in Chroniken von XV. Jh. erwähnt.
Diese winzige Kirche wurde im südöstlichen Teil des Kremls am Ende des XVII. oder am Anfang XVIII. Jh. errichtet. Sie steht auf dem Fundament des Leitersturms der Kirche von Boris und Gleb – eines der altertümlichen (1167) und monumentalen Bauen des Kremls. Sie wurde von einem bewussten Sotko Sytnitsch gebaut, der oftmals mit dem Sagehelden – Kaufmann Sadko identifiziert ist.
Das Gebäude der Adelsversammlung. Das Museum der bildenden Künste. Die Werke der bildenden und dekorativ-angewandten Kunst.
Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00, Ruhetag – Montag und der erste Donnerstag jedes Monats.
Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00, Ruhetag – Montag und der erste Donnerstag jedes Monats.
Diese harmonische Kirche steht an der Kreuzung von drei Strassen, an der Stelle der geschleiften Erdstadt und ist eine der kleinen Kirche der Stadt mit der künstlerischen Ausleuchtung.
Diese Kirche des XV. Jh. befindet sich im Swerin-Kloster. Die gut erhaltenen Fresken, die Heiligenilder bilden, stellen einen einzigartigen Kirchenkalender dar.
Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00, Ruhetage – Donnerstag, Freitag, der erste Montag jedes Monats.
Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00, Ruhetage – Donnerstag, Freitag, der erste Montag jedes Monats.
Der Jaroslaw-Hof befindet sich am rechten Ufer des Flusses gegenüber dem Kreml.
Einer Legende nach hat der Fürst Jaroslaw auf diesem Platz seinen Palast erbaut, der prächtiger und herrlicher war, als ähnliche Bauwerke in Europa.
Später befanden sich hier Kornspeicher und Läden, blühte Handel, stiessen ans Ufer Schiffe aus Übersee. Im XVII. Jh. wurde hier Handelshof erbaut.
Einer Legende nach hat der Fürst Jaroslaw auf diesem Platz seinen Palast erbaut, der prächtiger und herrlicher war, als ähnliche Bauwerke in Europa.
Später befanden sich hier Kornspeicher und Läden, blühte Handel, stiessen ans Ufer Schiffe aus Übersee. Im XVII. Jh. wurde hier Handelshof erbaut.
Beruhend auf jahrhundertealten Traditionen der mittelalterlichen Hanse entstand im Jahre 1980 der Hansebund der Neuzeit, der sich die Bewahrung des Kulturerbes als vorrangige Aufgabe gestellt hat.
Die Kirche wurde im Jahre 1207 gebaut. Sie wurde nach der Heiligen, die als Beschützerin der Kaufleute gilt, benannt. Das Geld für den Bau dieser Kirche kam von „Kaufleuten hinterm Meer“. Am meisten ist die Paraskewa-Pjatniza-Kirche den Denkmälern der Smolensker Architektur und besonders der Schlosskirche Michael Archangel ähnlich.
Die im Jahre 1347 erbaute Kirche fasziniert durch Vielfalt von Zierelementen und durch die Schlichtheit ihrer Proportionen. Die Fresken von Feofan Grek haben der Kirche den Weltruf gebracht. Das ist die einzige gut erhaltene Wandmalerei des byzantischen Meisters, welcher mehr als 40 Kirchen Russlands bemalt hatte.
Das ist ein typisches Bauwerk der Moskauer Baukunst des 17.Jhs. Die Meister aus Kostroma haben im Jahre 1702 die Kathedrale ausgemalt. Eine besondere Aufmerksamkeit lenken auf sich die profanen Motive der gut erhaltenen Freskomalerei. In der Kathedrale finden Konzerte der kirchlichen Chormusik statt.
Das ist ein typisches Bauwerk der Nowgoroder Baukunst (1361). Während der letzten Restaurierung wurden Fragmente der Freskomalerei entdeckt, die in bestimmten Merkmalen (Art und Weise der Darstellung) den Arbeiten von Feofan Grek ähnlich sind.
Antonius der Römer hat im 12. Jh. das Kloster gegründet. Einer Legende nach hat er eine Wunderreise gemacht, aus Italien nach Russland im Laufe von 3 Tagen auf einem Stein zu Wasser herangeschwommen. Dieser Stein liegt heute in der Vorhalle der Mariä-Geburts-Kathedrale, die 1117 errichtet wurde. Im Altarraum gibt es Fragmente der Freskomalerei des 12.Jhs.
Diese Kirche hat noch eine Bennenung - Die Christi-Geburts-Kirche auf dem Friedhof. Die Bau der Kirche ist mit dem Namen Dmitri Donskoi verbunden, der sie zum Ehren der Nowgoroder, die an der Schlacht auf dem Kulikow Feld mit Mongol-Tataren (1380) teilgenommen hatten, errichtete. Es gibt eine Vermutung, dass die an seinen Wunden gestorbenen Kämpfer gerade hier begrabt wurden.
Diese Kirche liegt in der nördlichen Umgebung Nowgorods. Laut der ersten Chronik wurde sie im Jahre 1352 auf Befehl des Erzbischofs Moisej errichtet und 1363 wurde bemalt.
Einst befand sich an dieser Stelle ein Kloster, und im Jahre 1345, so berichtet die Chronik, ließ der Nowgoroder Bojar Onzifor Shabin auf dem Feld die Christi-Verklärungs-Kirche erbauen. In ihrem architektonischen Äußeren lässt sich zum einen jene neue Suche der Nowgoroder Meister erkennen, die charakteristisch war für die Bauten von Ende des XIII. bis erste Hälfte des XIV. Jh., zum anderen aber die alten Tradition aus der Zeit vor dem Einfall der Mongolen.
Die weltbekannte Kirche ist das einzige Bauwerk, das vom Neredizer Kloster erhalten gebliben ist. Wenn ads erste fürstliche Bauwerk, die Sopheinkathedrale, das größte ist, so ist ads letzte, die Erlöserkirche an der Nerediza, das kleinste.
Das Kloster des XII. Jh. befindet sich nicht weit von Ufern des Ilmensees, wo der Fluss Wolchow seinen Anfang nimmt. Es ist ein Bestandteil des herrlichen Panoramas im Süden der Stadt. Das Juriew-Kloster war ein südlicher Vorposten der Stadt. Die Georg-Kathedrale (Hauptkathedrale des Klosters, 1119) bildet ein ausgewogenes Ganzes, als ob sie aus einem Stein geschnitten worden wäre.
Das Freilichtmuseum für Holzbaukunst Witoslawlitzy in der Nähe des Jurijew-Klosters ist einer der beliebsten Erhohlungsorte der Nowgoroder. Seinen Namen erhielt das Museum nach dem Dorf „Witoslawlitzy“, das im 19.Jh. verschwunden war. Das Museum wurde 1964 gegründet, seine Fläche ist 33,4 Hektare. Ein neues Leben bekamen hier Kirchen, Kornspeicher, Kapellen, Bauernhäuser, Mühlen der XVI.-XIX. Jh., die aus dem ganzen Nowgoroder Gebiet hierher gebracht wurden.
10 km nördlich der Stadt befindet sich das Christi-Verklärungs-Kloster von Chutyn. Es wurde im XII. Jh. auf dem Ort gegründet, welcher von bösen Geistern besucht wurde. Das inbrünstige Gebet von dem Heiligen Warlaam vertrieb den Bösen.
Das Kloster des XIV. Jh. befindet sich in der malerischen Gegend und ist 12 km der Stadt entfernt. Das ist ein Ensemble der Baudenkmaeler aus den XVII.-XVIII.Jh. Die Nikolaus - Wundertäter-Kathedrale (1685) ist die Hauptkirche des Klosters. Der überdachte Durchgang verbindet die Kathedrale mit dem Refektorium und Jochannes-Kirche (1698), die mit bunten Reliefkacheln geschmückt ist. Heute ist das ein Nonnenkloster.
Das Museum wurde am 4. Mai 1865 gegründet. Der Gründer war Nikolai Gawrilowitsch Bogoslowski – Priester, Wissenschaftler, Archäologe, Sekretär des Nowgoroder Gouvernementsausschußes für Statistik.
Im Erdgeschoss des Gebäudes des früheren Amtsstellen befindet sich heute die historische Exposition, die der Nowgoroder Geschichte gewidmet ist.
Die größte Sammlung in der Welt nach der Zahl und dem dargestellten Themenumfang Exposition der altrussischen Ikonenmalerei der XI.-XIX. Jh. befindet sich im ersten Stock des Gebäudes des früheren Amtsstellen im Kreml. Das ist eine einzigartige Sammlung, die etwa 1500 Exponate der XI.-XIX. Jh. zählt. Die Besonderheit der Kollektion besteht darin, dass die meisten hier gezeigten Exponate aus den großen Klöster und Kathedralen Nowgorods stammen.
Die Exposition befindet sich im ersten Stock des Gebäudes des früheren Amtsstellen im Kreml. Sie wurde im Mai 2005 eröffnet.
In Chroniken wird der Bischofspalast im Jahre 1433 erwähnt. Erzbischof Efimi befahl „ein Steingebäude auf seinem Hof im Kreml zu errichten“. Am Bau des Bischofspalastes wurden neben den Nowgorodern auch „fremde Meister aus Übersee“ beteiligt. Das war das erste profane Bauwerk der Stadt.
Das ist ein typisches Bauwerk der Moskauer Baukunst des 17.Jhs. Die Meister aus Kostroma haben im Jahre 1702 die Kathedrale ausgemalt. Eine besondere Aufmerksamkeit lenken auf sich die profanen Motive der gut erhaltenen Freskomalerei. In der Kathedrale finden Konzerte der kirchlichen Chormusik statt. Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00, Ruhetage – Mittwoch und der letzte Donnerstag jedes Monats.
Im 15. Jahrhundert fanden im Saal feierliche Empfänge und Tagungen statt, sondern hier wurde auch Gericht gehalten. Deshalb stellen die Freske, die die Nischen an den Fassaden und im Saal verzieren, Kompositionen mit religiösen („Christus Pantokrator“), sowie mit rein dekorativen weltlichen Motiven („Zopf“, zarte Blumen) dar.

